Bundeskanzlerin Merkel im Startup Haus Tunis

05.03.2017

Im Rahmen Ihrer Reise nach Ägypten und Tunesien hat Angela Merkel das Startup Haus Tunis besichtigt und vor Ort an einer Gesprächsrunde mit jungen Gründern teilgenommen.

Evonik-Personalvorstand Thomas Wessel im Gespräch mit Bundeskanzlerin Merkelund Minister Müller

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel hat Ägypten und Tunesien besucht. Dabei ging es in Gesprächen mit den Präsidenten Essebsi und Al Sisi um die bilateralen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den Ländern und Deutschland. Am Ende ihres Besuchs in Tunesien besichtigte Frau Merkel zusammen mit dem Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Dr. Gerd Müller, sowie dem tunesischen Arbeitsminister Imed Hammami das Startup Haus Tunis.
Bei ihrer Ankunft wurde die Kanzlerin sowie die Minister vom Vorstandsvorsitzenden der Westerwelle Foundation Michael Mronz begrüßt. Nach einer Vorstellung eines neuen Kooperationsprojekts durch Entwicklungsminister Müller folgte eine Gesprächsrunde mit jungen Gründern. Die Kanzlerin und die Minister nahmen sich Zeit, um sich bei fünf jungen Gründern aus dem Startup Haus über die Situation von Jungunternehmern in Tunesien zu informieren. Es ging dabei um rechtliche Hürden, Finanzierungsfragen und das Ökosystem für Startups im Land. Dabei wurden die Leistungen im Startup Haus von allen Teilnehmern gelobt und auch der Kanzlerin imponierten die vielen Angebote von Training über Mentoring bis hin zu Coaching im Gründerzentrum.
Während des Termins im Startup Haus gab es auch ein Gespräch zwischen Bundeskanzlerin Merkel und Bundesentwicklungsminister Müller mit Evonik-Arbeitsdirektor Thomas Wessel, bei dem er über das geplante Engagement von Evonik zusammen mit der Westerwelle Foundation in Ruanda berichtete. Dort soll bis Ende des Jahres nach dem erfolgreichen Start in Tunis ein weiteres Westerwelle Startup Haus in Kooperation der Foundation mit der Evonik-Stiftung entstehen. Geplant ist ein Gründerzentrum in der ruandischen Hauptstadt Kigali für Startups und Absolventen einer beruflichen Ausbildung, die sich selbstständig machen und ein Unternehmen gründen wollen.