Internationale Talente bei der Chatham House Konferenz

Für Natasha Israt Kabir aus Bangladesch und den Nigerianer Oladapo Kayode Opasina war es ein einmaliges Erlebnis und eine große Chance. Auf Einladung der Westerwelle Foundation nahmen sie an der Chatham House Konferenz „Europe’s Strategic Choices: Building Prosperity and Security“ vom 17. bis 19. Oktober 2014 in Berlin teil und konnten sich mit hochrangigen Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft austauschen.

Zahlreiche junge Menschen aus der ganzen Welt hatten sich um die zwei Stipendienplätze beworben, die die Westerwelle Foundation als Kooperationspartner bei der Konferenz weltweit ausgeschrieben hatte. Mit ihrem Stipendienprogramm setzt die Stiftung einen Impuls für internationale Begegnung und Austausch. In Natasha Israt Kabir und Oladapo Kayode Opasina fanden sich die vielversprechendsten Kandidaten. Die 30-jährige Natasha Israt Kabir ist Gründerin und Präsidentin der Bangladesh Reform Initiatives for Development, Governance and Empowerment Foundation. Oladapo Kayode Opasina, 35, promovierte im Sommer an der renommierten Universität Scuola Superiore Sant’Anna in Pisa, Italien, in Politik, Menschenrechte und Nachhaltigkeit. Für beide war es der erste Besuch in Berlin und in Deutschland überhaupt.

Den zwei außergewöhnlichen Talenten bot sich bei der Chatham House Konferenz die Möglichkeit, in Kontakt zu treten mit internationalen Entscheidungsträgern. Ob im Panel in den Break-Out Sessions, bei denen sich beide in die Diskussionen einbrachten, oder im Zwiegespräch beim Lunch und in den Pausen. Die Stipendiaten begegneten den anderen Konferenzteilnehmern intellektuell auf Augenhöhe und boten mit Erfahrungsberichten aus ihrem persönlichen und politischen Lebensumfeld eine breite Basis für tiefergehende Diskussionen. Beide zeigten sich nachhaltig beeindruckt von der Konferenz. Natasha Israt Kabir schrieb nach ihrer Rückkehr in ihre Heimat in einem Bericht für die Online-Plattform The Bangladesh Today, dass die Teilnahme an der Konferenz eine der größten und denkwürdigsten Unternehmungen ihres Lebens gewesen sei.