Stipendium für südafrikanischen Designer

Impulse geben für Talente – das reicht oft schon, um jungen Menschen Perspektiven für ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben aufzuzeigen. Im Rahmen ihres Stipendienprogramms unterstützte die Westerwelle Foundation daher den südafrikanischen Modedesigner Laduma Ngxokolo und ermöglichte ihm in Kooperation mit Apya Productions die Teilnahme am Africa Fashion Day bei der Berlin Fashion Week Anfang Juli 2014 samt Ausstellungsstand bei der Modemesse Premium. Laduma Ngxokolo stellte seine Kollektion Maxhosa bei der gefeierten Urban Fashion Night vor und gewann prompt den Premium Young Designers Award, der ihm direkt die Teilnahme an der Fashion Week im Januar 2015 sicherte.

Praktisches Know-How und Internationale Begegnung

Darüber hinaus konnte der 29-Jährige bei einem Lernaufenthalt in Deutschland Workshops in der Mode-Branche absolvieren und so sein praktisches Know-How zu verbessern und sein internationales Netzwerk zu ausbauen.
Westerwelle Foundation Generalssekretär Hans-Jürgen Beerfeltz erklärte zum Engagement der Stiftung:

"Wir sehen hier die Chance, Vorurteile abzubauen und gleichzeitig einem aufstrebenden afrikanischen Designer zu helfen, aus seinem Talent auch ein tragfähiges Wirtschaftsmodell zu machen. Darüber hinaus ermöglicht dieses Projekt neue Partnerschaften für alle Beteiligten."

Damit leistete die Westerwelle Foundation einen wichtigen Beitrag zur internationalen Begegnung und setzte durch die Förderung eines Jungunternehmers einen Impuls, um zwischenstaatliche Stabilität zu stärken. Der Modedesigner konnte sich durch seinen Lernaufenthalt in Deutschland Wissen und Erfahrung aneignen, die er in seine Heimat weitertragen kann.

Ngxokolo, der im Begriff ist seine Kollektion Maxhosa international zu vermarkten, weiß um den Wert des Stipendiums. „Gerade in der Modewelt sind Auftritte bei so wichtigen Ereignissen wie der Berlin Fashion Week unbezahlbar und Grundlage jeden Erfolgs“, meint er. „Ich bin unglaublich froh, dass ich diese Möglichkeit als Stipendiat der Westerwelle Foundation bekommen habe. Ich konnte bei meinem Lernaufenthalt hier ja auch noch Praktika in der Mode-Branche machen. Das war eine einmalige Gelegenheit zu sehen, was ich von alteingesessenen Marken lernen kann.“