Diskussion über den G20-Schwerpunkt Afrika mit Staatssekretär Jens Spahn MdB

Jens Spahn, Mitglied des Bundestages und Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium  war zu Gast bei der Westerwelle Foundation.

Wie kann in Afrika nachhaltiger wirtschaftlicher Fortschritt erzielt werden? Auf diese Frage will die deutsche Bundesregierung in Rahmen ihrer G20-Präsidentschaft Antworten finden. Die Compact with Africa-Initiative des Bundesfinanzministeriums stellte Jens Spahn, Bundestagsabgeordneter und parlamentarischer Staatssekretär, im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung in der Westerwelle Foundation vor. Zentrales Ziel der Initiative ist es, private Investitionen in Afrika zu fördern.

Im Vorfeld zeichnete Michael Mronz, Vorstandsvorsitzender der Westerwelle Foundation, ein gemischtes Bild des afrikanischen Kontinents: Mronz betonte, dass in den vergangenen Jahrzehnten auf dem Kontinent viele Erfolge erzielt worden seien. Dennoch bestünden weiterhin massive Herausforderungen.

Dieses Bild unterstrich Staatssekretär Spahn in seiner Vorstellung. Auch er erklärte, dass Afrika mit seinen vielfach dynamischen Gesellschaften ein Kontinent der Chancen sei. Zugleich mahnte er an, dass vielerorts noch nicht die richtigen Rahmenbedingungen für private Investoren geschaffen worden seien. Die bisherige Zusammenarbeit mit den fünf Compact-Staaten – Tunesien, Marokko, Ruanda, Senegal und die Elfenbeinküste – stimme ihn jedoch hoffnungsvoll.

Im Anschluss beantwortete Spahn die Fragen der geladenen Gäste aus Politik und Wirtschaft.