Myanmar nach den Wahlen

Panel-Diskussion mit der Botschafterin Myanmars in Berlin, I.E. Yin Yin Myint

Am 13. Januar 2016 war die Botschafterin Myanmars, I.E. Yin Yin Myint zu Gast in der Stiftung. Gemeinsam mit Dr. Thomas Gambke, MdB und Vorsitzender der Parlamentariergruppe ASEAN, Botschafter Dr. Norbert Riedel, Regionalbeauftragter für Asien und Pazifik im Auswärtigen Amt, und Markus Löning, dem ehemaligen Beauftragten für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe der Bundesregierung diskutierte sie zu den aktuellen Entwicklungen in Myanmar nach den Wahlen im November 2015. Moderiert wurde die Veranstaltung von Michael Stempfle, Korrespondent beim ARD-Hauptstadtstudio.

Grundsätzlich zeichneten die Panellisten ein positives Bild der momentanen Situation in Myanmar. Das Land habe seit Beginn des Transformationsprozesses bereits eine beeindruckende Entwicklung genommen, die auch seitens der internationalen Gemeinschaft große Beachtung erfahre. Dennoch dürfe nicht außer Acht gelassen werden, dass zukünftig weitere große Herausforderungen auf das Land zukommen werden. Nicht nur die Regierungsbildung und die Wahl eines Präsidenten sondern auch der innere Friedensprozess und die regionale Integration seien von entscheidender Bedeutung für den Fortgang des Transformationsprozesses. Ein wichtiger Faktor sei auch hier die wirtschaftliche Entwicklung des Landes.