Westerwelle spricht in Budapest

30.04.2014

Anlässlich der Feierlichkeiten zum 10. Jahrestag der EU-Erweiterung 2004 sprach Dr. Guido Westerwelle bei einer hochrangig besetzten Konferenz in Budapest, Ungarn, zu den Perspektiven Europas und der Europäischen Union.

Der Außenminister Ungarns, János Martonyi, begrüßte die Teilnehmer der Konferenz mit dem Titel “Opportunities Seized, Opportunities Missed - Ten years in the European Union” am 29. und 30. April 2014.

In seiner Rede bezeichnete Westerwelle die Europäische Union als „einzigartige Erfolgsgeschichte“. Vor allem hinsichtlich des zunehmenden Euroskeptizismus sagte er:

„Wir müssen uns stets vor Augen führen, dass die europäische Integration jede Anstrengung wert ist. Ihre Werte sichern uns seit mehr als 60 Jahren Frieden, Freiheit und Wohlstand.“

Sie fuße auf der gemeinsamen Anerkennung von Demokratie und Toleranz, die es zu verteidigen gelte für eine Fortsetzung der Erfolgsgeschichte. Westerwelle fasste zusammen:

„Wir brauchen nicht nur mehr Europa, sondern vor allem ein besseres Europa.“

An der  Konferenz nahmen neben Westerwelle unter anderem auch Radoslaw Sikorski, Außenminister Polens, Miroslav Lajcak, Außenminister der Slowakei, Mikulas Dzurinda, ehemaliger Ministerpräsident der Slowakei, Lamberto Dini, ehemaliger Ministerpräsident und Außenminister Italiens,  Franco Frattini, ehemaliger Außenminister Italiens, Hubert Védrine,  ehemaliger Außenminister Frankreichs, Werner  Fasslabend, ehemaliger Minister für Landesverteidigung Österreich, Karel Schwarzenberg, ehemaliger Außenminister Tschechiens teil.